Was versteht man unter Fixed-Income-Optionen?

Wenn Sie eine Option erwerben, erwerben Sie das Recht, in der Zukunft eine bestimmte Menge an Wertpapieren zu einem vorher festgelegten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen. Beispielsweise vereinbaren Sie, dass Sie sechs Monate nach dem heutigen Datum das Recht haben, 100 Aktien von Unternehmen X zu einem Kurs von 7 $ pro Aktie zu kaufen.

Optionen sind eine Art von Derivaten. Das bedeutet, dass sich der Wert des Produkts vom Kurs eines zugrunde liegenden Anlagewerts ableitet. Bei diesem zugrunde liegenden Anlagewert kann es sich um einen Index, eine Aktie oder sogar einen Rohstoff handeln. In diesem Artikel erklären wir Festzinsoptionen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über Optionen im Allgemeinen.

Optionen amerikanischen Stils

Fixed-Income-Optionen werden als Optionen amerikanischen Stils klassifiziert. Im Gegensatz zu Optionen europäischen Stils, die nur bei Fälligkeit ausgeübt werden können, können sie in der Regel jederzeit ausgeübt werden und führen in der Regel zu Long- oder Short-Positionen im zugrunde liegenden Fixed-Income-Future. Die Bezeichnung einer Option enthält Informationen über den Basiswert und den Basispreis der Option. Das Symbol der Option gibt Informationen über den zugrunde liegenden Anlagewert, und der Basispreis ist ebenfalls Teil der Bezeichnung.

Optionen auf festverzinsliche Wertpapiere haben immer einen Basispreis, ein Ablaufdatum und einen zugrunde liegenden Wert. Lassen Sie uns diese erklären:

Basispreis

Der Basispreis einer Fixed-Income-Option wird auch als Ausübungspreis bezeichnet und ist der Kurs, mit dem der Abrechnungspreis verglichen wird, um den Wert der Option und den Ausgleich, den der Anleger erhält, zu berechnen.

Ablaufdatum

Derivate wie Fixed-Income-Optionen haben ein Ablaufdatum. Dies ist der letzte Tag, an dem der Optionskontrakt an der Börse gehandelt wird. Der Inhaber kann wählen, ob er die Position schließt oder den Kontrakt verfallen lässt. Da Fixed-Income-Optionen physisch abgewickelt werden, erhält oder liefert der Anleger bei Fälligkeit das zugrunde liegende Fixed-Income-Future. Bei Fälligkeit stellt die ausgebende Börse fest, ob ein Restwert vorhanden ist.

Zugrunde liegender Wert

In der Finanzwelt haben Derivate einen zugrunde liegenden Wert. Dies kann ein Index, ein (Korb von) Anlagewerten oder sogar ein anderes Derivat sein. Bei Fixed-Income-Optionen dienen Fixed-Income-Futures (festverzinsliche Futures) als zugrunde liegender Wert.

Fixed-Income-Futures

Fixed-Income-Optionen werden physisch abgewickelt, d. h. der Anleger erhält oder liefert das zugrunde liegende Fixed-Income-Future bei Fälligkeit. Wenn Sie Ihre Long-Position ausüben, erhalten Sie daher das zugrunde liegende Future. Hingegen müssen Sie bei der Ausübung Ihrer Short-Position die zugrunde liegenden Futures bereitstellen.

Wie Optionen leiten auch Futures ihren Wert von einem zugrunde liegenden Produkt ab. Bei Fixed-Income-Futures ist der zugrunde liegende Anlagewert normalerweise eine Anleihe. Damit ist die Kette jedoch nicht zu Ende. Anleihekurse und Zinssätze stehen im umgekehrten Verhältnis zueinander. Das heißt, wenn die Anleihekurse steigen, sinken die Zinssätze und umgekehrt. Daher können Anleger eine Long-Position in einer Fixed-Income-Option wählen, wenn sie einen Rückgang des Zinssatzes erwarten. Ein sinkender Zinssatz bedeutet in diesem Fall, dass der Optionspreis aufgrund dieser umgekehrten Beziehung steigt. OGBL ist ein Beispiel für eine Optionsserie für Fixed-Income-Optionen. Der zugrunde liegende Anlagewert ist der Bund-Future. Auch dieser Future hat ein zugrunde liegendes Produkt. In diesem Fall sind das deutsche Staatsanleihen.

Wie können Fixed-Income-Optionen profitabel sein?

Wenn Sie eine Short-Position in einer Fixed-Income-Option haben, ist der maximale Gewinn die Prämie, die Sie beim Eingehen der Position erhalten haben. Bei einer Long-Position in einer Fixed-Income-Kaufoption ist der maximale Gewinn unbegrenzt, da der Preis einer Anleihe theoretisch unbegrenzt steigen kann.

Wenn eine Option einen Eigenwert hat, ist diese Option „im Geld“. Das ist sowohl bei Kauf- als auch Verkaufsoptionen möglich. Kaufoptionen sind beispielsweise „im Geld“, wenn der Ausübungspreis niedriger ist als der Kurs des zugrunde liegenden Anlagewerts. Eine Verkaufsoption ist „im Geld“, wenn der Ausübungspreis höher ist als der zugrunde liegende Wert. Wenn das Gegenteil zutrifft, ist die Option „aus dem Geld“.

Wenn Sie eine Long-Position in einer Fixed-Income-Kaufoption haben, die bei Fälligkeit „aus dem Geld“ ist, verfällt die Option wertlos. Alle Positionen, die „aus dem Geld“ sind, verfallen bei Fälligkeit wertlos. Das bedeutet, dass Sie Ihre gesamte Anlage mit einer Long-Position in einer Option verlieren können, nämlich die Prämie, die Sie beim Kauf der Option bezahlt haben.

Welche Risiken birgt das Anlegen in Fixed-Income-Optionen?

Das Anlegen in Fixed-Income-Optionen kann gewinnbringend sein, ist aber nicht ohne Risiko. Bei DEGIRO sind wir offen und transparent über die Risiken, die mit dem Anlegen verbunden sind.

Es empfiehlt sich, das Key Information Document (KID) gründlich zu lesen, um sicherzustellen, dass Sie das Produkt, in das Sie anlegen, verstehen. Dieses dreiseitige Dokument enthält für Anleger wichtige Informationen zu einer jeweiligen Option, wie z. B. die damit verbundenen Kosten und Risiken sowie die Anlageziele. Es gibt nicht an, welche Gewinne (oder Verluste) aus der Anlage zu erwarten sind. Informationen zu den Kontraktspezifikationen finden Sie normalerweise auf der Website der Börse, an der die Option notiert ist.

Bevor Sie anfangen anzulegen, gibt es eine Reihe von wichtigen Faktoren zu beachten. Es hilft, zu bestimmen, wie viel Risiko Sie einzugehen bereit sind und welche Produkte sich am besten für Sie eignen. Es ist auch nicht ratsam, Geld anzulegen, das Sie möglicherweise kurzfristig benötigen, oder Positionen einzugehen, die zu finanziellen Schwierigkeiten führen könnten.

Die Informationen in diesem Artikel wurden nicht zu Beratungszwecken verfasst, noch mit der Absicht, jegliche Anlagen zu empfehlen. Anlegen ist mit Risiken verbunden. Sie können Ihre Einlage (vollständig oder teilweise) verlieren. Wir raten Ihnen, nur in Finanzprodukte anzulegen, die Sie kennen und mit denen Sie Erfahrung haben.

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Note: Investieren beinhaltet Risiken. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren. Wir empfehlen Ihnen nur in Finanzinstrumente zu investieren, die zu Ihrem Wissen und zu Ihrer Erfahrung passen.

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